Ankündigung

Übersicht Kino und Lesungen im April 2019

Ähnlich wie bei unserer monatlichen Convention-Übersicht wollen wir euch hier einen schnellen Überblick über Sonderveranstaltungen im Kino sowie Lesungen des kommenden Monats geben.

Noch ist die Übersicht recht klein. Da wir hier auf Informationen von zahlreichen Kinos angewiesen sind – die zu unterschiedlichen Zeitpunkten eintreffen – werden wir die Liste regelmäßig aktualisieren. Tipp: Am besten uns via Twitter oder Facebook folgen, dort posten wir einen Hinweis bei Aktualisierung.

Wie gefällt euch diese neue Rubrik? Lasst es uns in den Kommentaren wissen.

Festivals

Musikmesse Festival https://musikmesse-festival.messefrankfurt.com/ 

Musikmesse Frankfurt https://musik.messefrankfurt.com

13. SchulKinoWochen Hessen https://www.schulkinowochen-hessen.de/

19. goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films https://www.filmfestival-goeast.de/de/

Fantasy Filmfest http://fantasyfilmfest.com/

 


Frankfurt Arthouse Kinos (Harmonie, Cinema)

03.04.2019, 20.30 Uhr Cinema, Frankfurt in Anwesenheit von Pascal N’Zonzi

PORTUGAL – DER WANDERFILM

Sondervorstellung, Portugal, Deutschland 2018, Deutsch, Portugiesisch mit deutschen Untertiteln, 100 Minuten

Einmalige Sondervorstellung mit Filmgespräch: Montag, 08.04. um 20.45 Uhr in der Harmonie in Anwesenheit der beiden Reisenden Christian Wüstenberg und Silke Schranz

In ihrem Lieblingsland Portugal haben Silke Schranz und Christian Wüstenberg schon so ziemlich jede Ecke bereist. Oft sind sie zu wunderschönen Stränden gefahren, sind am Wasser entlanggelaufen und fanden es so schade, irgendwann umdrehen zu müssen. Zurück zum Mietwagen! Ihre Sehnsucht, einfach weiterzulaufen, zu erfahren, was sie hinter der nächsten Kurve, dem nächsten Felsen erwartet, wurde so groß, dass sie es eines Tages einfach gemacht haben.Auf dem Rücken nur knapp 5 Kilo Gepäck und in der Hand immer die Kameras, denn die Filmemacher wollten ihre Wanderung mit den vielen Herausforderungen, die sie zu meistern hatten dokumentieren: Was, wenn der Weg plötzlich zu Ende ist, weil Felsen mitsamt Pfad ins Meer gestürzt sind? Oder wenn Flüsse ihren Weg kreuzen, wenn die Blasen an den Füßen höllisch schmerzen oder wenn es dunkel wird und sie immer noch keine Unterkunft gefunden haben. Ihre Wanderung führt sie dabei entlang der Küste von der Algarve über Lissabon bis hoch in den Norden nach Porto.

 


Frankfurt Deutsches Filmmuseum

Ein Abend für Michael Bully Herbig
Filmvorführung BALLON (DE 2018) und Foyergespräch mit Michael Bully Herbig am Donnerstag, 4. April

19. goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films
Programm mit Gästen im DFF von Mittwoch, 3., bis Mittwoch, 17. April

Was tut sich – im deutschen Film?
Veit Helmer präsentiert VOM LOKFÜHRER, DER DIE LIEBE SUCHTE … am Sonntag, 7. April

SPECIAL: Caligari Filmpreis
Regisseur Cristóbal León präsentiert LA CASA LOBO am Mittwoch, 10. April

Vergessen – Warum wir nicht alles erinnern
Filmreihe von Dienstag, 2., bis Sonntag, 28. April
Regisseur Christoph Hüber zu Gast am Donnerstag, 25. April

Lecture & Film: Das Kino von Chantal Akerman
Film- und Vortragsreihe von Freitag, 26. bis Dienstag, 30. April
Ein Abend mit Babette Mangolt am Freitag, 26. April

SPECIAL: Die Chauvet-Höhle im Film
3D-Double-Feature mit Deutschlandpremiere zur prähistorischen Felsbildgalerie am Donnerstag, 11. April

 


Frankfurt Institut für Stadtgeschichte

Evelyn Brockhoff und Franziska Kiermeier stellen ihr Buch ,Gesammelt, gehandelt, geraubt. Kunst in Frankfurt und der Region zwischen 1933 und 1945‘ vor

Dienstag, 2. April, 11 Uhr, Institut für Stadtgeschichte, Münzgasse 9, Parlatorium

Das Frankfurt der 1920er Jahre war eine pulsierende Kunst- und Kulturstadt, in der zahlreiche Kunstsammler und große Museen einen florierenden Kunsthandel beförderten. Dieser Blütezeit setzten ab 1933 die Nationalsozialisten ein jähes Ende. Das NS-Regime schuf einen neuen Kunstbetrieb, der jüdische Künstler, Sammler und Händler radikal ausgrenzte und damit eine Lücke für Profiteure produzierte.

Der nun erschienene Band „Gesammelt, gehandelt, geraubt. Kunst in Frankfurt und der Region zwischen 1933 und 1945“ richtet den Blick auf die damaligen Protagonisten des Kunstbetriebs. Die 16 Beiträge beleuchten sowohl zentrale Aspekte der Raub- und Zwangsenteignung während der NS-Herrschaft als auch die spezielle Rolle einzelner Personen und Häuser.

Der Publikation liegt die außerordentlich gut besuchte, gleichnamige Vortragsreihe zugrunde, die das Institut für Stadtgeschichte und die Gesellschaft für Frankfurter Geschichte 2016/2017 veranstaltet haben. Der Band vereint die Vorträge der Reihe und wurde um weitere Beiträge ergänzt. Die Gesellschaft für Frankfurter Geschichte veröffentlicht die Aufsatzsammlung nun gemeinsam mit dem Institut für Stadtgeschichte als Band 78 der Reihe „Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst“. Die 254-seitige, umfassend bebilderte Publikation erschien im Societäts-Verlag, Frankfurt am Main.

Die Herausgeberinnen Evelyn Brockhoff, leitende Direktorin des Instituts für Stadtgeschichte und geschäftsführende Vorsitzende der Gesellschaft für Frankfurter Geschichte, und Franziska Kiermeier, Schatzmeisterin der Gesellschaft und Leiterin der Abteilung Zeitgeschichte und Gedenken, sowie der Geschäftsführer des Societäts-Verlags, René Heinen, stellen das neue Buch am Dienstag, 2. April, vor.

Stellvertretend für die 16 Autorinnen und Autoren präsentieren Maike Brüggen (Überblick Provenienzforschung), Christoph Andreas (Provenienzforschung im Kunsthandel), Ulrike Schmiegelt-Rietig (Ernstotto Graf zu Solms-Laubach) und Andreas Hansert (Robert von Hirsch) einzelne Aspekte sowie Protagonisten.

 


Frankfurt Jüdische Gemeinde

Mittwoch, 10.04.2019 | Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 19.00 Uhr | Eintritt im VVK € 7 | € 5 ermäßigt* (zzgl. VVK-Gebühren) und an der Abendkasse € 8 | € 6 ermäßigt*, Ignatz Bubis-Gemeindezentrum, Savignystraße 66, 60325 Frankfurt

Raquel Erdtmann: »Und ich würde es wieder tun«
Lesung & Gespräch mit Gemeinderatsmitglied und Richterin Miriam Adlhoch

 

Raquel Erdtmann, Mitglied der Jüdischen Gemeinde, blickt in »Und ich würde es wieder tun« hinter die Fassade und in menschliche Abgründe. Im Gerichtssaal trifft sie auf eine Frau, die zum Messer greift, um sich für jahrelange Demütigungen zu rächen; auf einen Mann, der seinen Vater erschlägt. Einer, der tötet, einfach so. Kleine und größere Betrügereien. Diebe, Räuber, Mörder, von Eifersucht oder Traditionen Getriebene und die, die zu Tätern werden in einem kurzen Moment der Unbeherrschtheit.


Frankfurt Mal Seh’n Kino

Reihe Psychoanalyse und Film
Mi 10. April um 20.00 Uhr
Call me by you name (OmU: englisch, französisch, italienisch)
Von Luca Guadagnino, Frankreich / Italien / USA / Brasilien 2018, 123 Min.
Mit Armie Hammer, Timothée Chalamet, Michael Stuhlbarg
Psychoanalytische Interpretation und Diskussion mit Birgit Justl. In Kooperation mit dem Institut für Psychoanalyse der DPG, Frankfurt

Queerfilmnacht
Mi. 17. April um 20.00 Uhr
Konsequenzen (OmU)
Von Darko Štante, Slowenien / Österreich 2019, 95 Min.
Mit Matej Jemljic, Timon Sturbej, Gasper Markun, Lovro Zafred

https://queerfilmnacht.de/


Reihe Film des Monats
Do. 18. April um 19.30 Uhr

Fr. 19. bis Di. 23. April jeweils 20.00 Uhr
Do. 25. April bis Mi. 01. Mai jeweils 18.00 Uhr
van gogh – an der schwelle zur ewigkeit (englische OmU)

Von Julian Schnabel, Frankreich 2018, 111 Min.
Mit Willem Dafoe, Rupert Friend, Oscar Isaac
Am Do. 18.04. mit anschließendem Filmgespräch mit Dr. Alexander Eiling, Kurator Städel Museum. Moderation Dr. Margrit Frölich, Gemeinschaftswerk der evangelischen Publizistik.

https://dcmworld.com/portfolio/van-gogh/

Reihe: Revision Rom*nja Bürgerrechtsbewegung und Kämpfe gegen Antiziganismus
Mi. 24. April um 20.00 Uhr
TAIKON (schwedische OmeU)
Von Lawen Mohtadi und Gellert Tamas, Schweden 2015, 97 Min.
Anschließend Gespräch mit Gellert Tamas (Regie)
Moderation: Nicolette Naumann (Nitribitt – Frankfurter Ökonomien)
Kinothek Asta Nielsen e.V. in Kooperation mit Mal Se’hn Kino, Nitribitt – Frankfurter Ökonomien, Förderverein Roma e.V., Forschungsstelle NS-Pädagogik an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und Pupille – Kino in der Uni e.V.

https://www.taikon.se/english

So. 28. April um 14.00 Uhr
„Frauen bildet Banden!“
Spurensuche zur militanten Frauengruppe „Rote Zora“
Von FrauenLesbenfilmcollectif Las Otras, Christine Lamberty, Maria Baumeister, Deutschland 2018, 77 Min.
Film und Gespräch mit: LAS OTRAS FrauenLesbenFilmCollectif (Berlin)

 


Frankfurt Hugendubel Steinweg

04.04. 17:00 Uhr PRÄSENTATION: Stefanie Stahl „Nestwärme, die Flügel verleiht“
Freier Eintritt.

11.04. 17:00 Uhr PRÄSENTATION: Isabell Horn „Schön. Anstrengend. Aufregend.“
Freier Eintritt.

12.04. 15:00 Uhr MITMACHAKTION: Julia Fraczek (@booksdream)

Freier Eintritt.

27.04. 15:00 Uhr PRÄSENTATION: Mai Thi Nguyen-Kim „Komisch, alles chemisch!“

 


Grünstadt Filmwelt

Kinotour zu „Hiwwe wie Driwwe“ in der „Filmwelt“ Grünstadt

400.000 Amerikaner sprechen einen Pfälzer Dialekt? Im Dokumentarfilm „Hiwwe wie Driwwe“ von Benjamin Wagener und Christian Schega geht der in Pennsylvania geborene und aufgewachsene Douglas Madenford auf eine Spurensuche durch seine Heimat und durch die Pfalz. Doug trifft dabei auf viele Menschen und erfährt, was von der pfälzischen Sprache und der Kultur in Amerika noch übrig ist und wie sie sich „hiwwe wie driwwe“, hier in Deutschland und drüben in Amerika entwickelt hat.
Vor ca. 300 Jahren flüchteten viele Pfälzer sowohl vor politischer Verfolgung, als auch aus wirtschaftlichen Gründen in die USA und siedelten sich hauptsächlich in und um Pennsylvania an. Dabei brachten sie auch ihre Sprache und Kultur mit in die Neue Welt. Beides hat sich in weiten Teilen bis heute erhalten. So sprechen in Amerika bis heute Menschen ihre Variante des Pfälzischen Dialekts: das so genannte Pennsylvania Dutch.
Am Sonntag, 14. April, zeigt die „Filmwelt“ in Grünstadt um 18.00 Uhr „Hiwwe wie Driwwe“. Nach dem Film werden die Regisseure Benjamin Wagener und Christian Schega sowie der Protagonisten Douglas Madenford anwesend sein und die Fragen der Kinogäste im Saal beantworten.


 

Neustadt

Im Rahmen des »Literaturfrühlings Marburg-Biedenkopf«
Andreas Izquierdo liest aus Fräulein Hedy träumt vom Fliegen
Donnerstag, 04.04.2019, 19:30 Uhr

Veranstaltungsort:
Altes Rathaus Trauzimmer
Rathausgasse
35279 Neustadt (Hessen)

Eintritt:
€ 6,- inkl. Begrüßungssekt


Wiesbaden Caligari

 

 


Wiesbaden Villa Clementine

 

02.04.2019 10:30 Jugendlesung: Finn Ole Heinrich „Die Reise zum Mittelpunkt des Waldes“

25.04.2019 19:30 Georg Stefan Troller liest „Ein Traum von Paris“

26.04.2019 19:30 Asli Erdogan liest „Haus aus Stein“

Veranstaltungsort:
Villa Clementine
Frankfurter Str. 1
65189 Wiesbaden


Conventions

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