Bild: Gaumont

Ankündigung

Frankfurt, 15-17. März: Das Filmkollektiv Frankfurt feiert eine Hommage an Robert Hossein

An drei Veranstaltungstagen zeigt der gemeinnützige Kinoverein Filmkollektiv Frankfurt eine acht Langfilme umfassende, reichhaltige Auswahl aus dem Regiewerk des französischen Filmemachers Robert Hossein (*1927).

Der Kultregisseur und einer der berühmtesten Schauspieler seiner Generation, spielte u.a. auch an der Seite von Brigitte Bardot und Catherine Deneuve. Zu seinen bemerkenswertesten Filmen, die auch in Frankfurt gezeigt werden, zählen „Die Lumpen fahren zur Hölle“ (1956) mit Marina Vlady und Serge Reggiani, „Mitternachtsparty“ mit ihm selbst und u.a. Jean-Louis Trintignant, sowie „Friedhof ohne Kreuze“ (1969) – der einzige veritable Western der französischen Filmgeschichte.

Robert Hossein wird an den ersten beiden Tagen der Hommage persönlich in Frankfurt anwesend sein. Auch die französisch-russische Schauspielerin Marina Vlady wird nach Frankfurt kommen, um über ihre gemeinsamen Filme zu sprechen.

Robert Hossein, geboren im Dezember 1927, begann früh als Schauspieler am Theater zu arbeiten, bevor ihm 1955 mit Jules Dassins Du rififi chez les hommes (Rififi, 1955) auch als Kinoschauspieler der Durchbruch gelang. Gleichzeitig begann er seine Regiekarriere. Der zeitgleich florierenden nouvelle vague setzte er die Vision eines dem auteur-Prinzip verpflichteten Genrekinos entgegen. Erst in den 1970er Jahren trat sein Kinoschaffen hinter seiner Arbeit als Theaterregisseur zurück.

Die vom Filmkollektiv Frankfurt organisierte Hommage ist damit die umfangreichste je in Deutschland organisierte Reihe dem Regiewerk von Robert Hossein.

Alle Filme und Termine unter www.filmkollektiv-frankfurt.de

Eintritt: Es gelten die regulären Eintrittspreise des Deutschen Filminstituts & Filmmuseums.

Ort: Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum (Schaumainkai 41, 60596 Frankfurt am Main)

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