Bild: Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Ankündigung

Frankfurt, 22. Januar: Künstler und Filmemacher Bill Morrison zu Gast im Filmmuseum

Bill Morrison – der Filmemacher, nicht der Simpsons-Zeichern – ist am 22. Januar im Rahmen einer Filmvorführung zu Gast im Deutschen Filmmuseum. Seine Filme kombinieren oft seltenes Archivmaterial mit zeitgenössischer Musik und wurden in Theatern, Kinos, Museen, Galerien und Konzertsälen auf der ganzen Welt gezeigt.

 

Über den Film:

DAWSON CITY: FROZEN TIME
USA 2017. R: Bill Morrison
Dokumentarfilm. 120 Min. DCP. OF
Der Film zeigt Material aus einer Sammlung von 533 Filmen aus den 1910er bis 1920er Jahren. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts fanden im nordkanadischen Dawson City Filmvorführungen statt, und bald wurde die Stadt zur letzten Station einer Vertriebskette, die Prints und Wochenschauen in das Yukon-Territorium schickte. Die Filme wurden selten, wenn überhaupt, zurückgegeben. Durch einen schier unglaublichen Zufall blieben viele der Filme mehr als 50 Jahre im Permafrost tief im Yukon-Territorium begraben. Die heute berühmte Dawson City Collection wurde 1978 entdeckt, als ein neues Freizeitzentrum gebaut wurde und ein Bulldozer die Filmspulen ausgrub.

Bill Morrison ist zu Gast und spricht mit Bernd Herzogenrath, Professor für American Studies an der Goethe Universität, Frankfurt, über seine Arbeit.

 


 

Weitere Informationen findet ihr unter http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/

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