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Ankündigung

Frankfurt, 22. März: Ein Abend für Felicitas Hoppe im Filmmuseum

Felicitas Hoppe (geboren 1960 in Hameln) gilt als eine der wichtigsten Autorinnen der deutschen Gegenwartsliteratur. Seit ihrem Debütroman Picknick der Friseure 1996 folgten zahlreiche Auszeichnungen, darunter der Georg-Büchner-Preis und der Erich Kästner Preis für Literatur.

Erstmals hat sie sich nun dem Medium Film gewidmet. FELICITAS HOPPE SAGT ist eine ästhetisch wie inhaltlich spannende Mischung aus Essay- und Dokumentarfilm, der die Grenzen des Kinos sprengt. Das Kino des Deutschen Filmmuseums präsentiert vor der Filmvorführung zusätzlich eine Kurzlesung aus Hoppes neuestem Buch Prawda, eine amerikanische Reise.

 

Am 22. März besucht sie nun das Deutsche Filmmuseum im Rahmen eines „Abends für Felicitas Hoppe“. Neben der Autorin selbst werden auch Gundula Gause, Thomas Henke, und Oliver Held erwartet.

Donnerstag, 22. März, 20:15 Uhr
Lesung: Prawda, eine amerikanische Reise

Im Westen viel Neues: Felicitas Hoppe begibt sich auf eine so komische wie hochpoetische Expedition in ein unbekanntes Amerika. Zehntausend Meilen reist sie quer durch die USA, auf den Spuren von Ilf und Petrow, zweier russischer Schriftsteller, die 80 Jahre vor ihr dort zu Kultfiguren wurden. Ob Hoppe mit ihnen die Ford-Werke besichtigt, nebenbei den Zaun von Tom Sawyer streicht, in einem Tornado verschwindet oder im Auge des Sturms auf Quentin Tarantino persönlich trifft – Prawda (russisch: Wahrheit) ist eine literarische Weltentdeckung.

Im Anschluss, ca 21 Uhr:
Der Film FELICITAS HOPPE SAGT
Deutschland/Schweiz 2017. R: Thomas Henke, Oliver Held
D: Felicitas Hoppe, Gundula Gause. 79 Min. DCP

Felicitas Hoppe sagt: „Man muss bedrohlichen Zuständen mit Produktivität begegnen – das ist nützlich.“ Dabei zeigt sich der Film, der weder Künstlerporträt noch Biographie sein will, kreativ. Das Gespräch mit der Schriftstellerin führen Oliver Held und Thomas Henke, in einem als Dreikanal-Projektion montierten Experiment. Hoppe beschäftigt sich mit den scheinbar einfachen Fragen der Gegenwart: Wie frei sind Künstler und Schriftsteller wirklich? Und was sind sie einer Gesellschaft schuldig, die sie, so sehnsüchtig wie misstrauisch, um ihren unklaren Status beneidet?

Wer: Felicitas Hoppe, Gundula Gause, Thomas Henke, Oliver Held

Wann: 22. März

Wo: Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41, Frankfurt

 

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