Bild: DIF

Ankündigung

Frankfurt, 3. Dezember: Matinee mit Regisseur Jonas Mekas im Deutschen Filmmuseum

2017 erhält Jonas Mekas auf der B3 Biennale des bewegten Bildes den Ehrenpreis BEN für sein Lebenswerk. Das Festival würdigt damit seinen bahnbrechenden Einfluss auf die Entwicklung des US-amerikanischen Avantgardefilms. Mekas, geboren 1922 im litauischen Semeniskiai, gilt als einer der wichtigsten Filmemacher und -kritiker des 20. Jahrhunderts. Anlässlich der Verleihung zeigen Jonas Mekas und der schottische Regisseur und Videokünstler Douglas Gordon im Kino des Deutschen Filmmuseums ihren gemeinsamen Film I HAD NOWHERE TO GO (DE 2016), der auf Mekas‘ gleichnamigem literarischen Tagebuch beruht, am Sonntag, 3. Dezember, 12 Uhr

Über den Film:

I HAD NOWHERE TO GO: A PORTRAIT OF A DISPLACED PERSON Kanada Deutschland 2016. R: Douglas Gordon. Mit Jonas Mekas. 100 Min. DCP. OF

Jonas Mekas‘ autobiographischer Roman I Had Nowhere to Go, der in einem deutschen Arbeitslager in Elmshorn beginnt, diente dem schottischen Videokünstler Douglas Gordon als Grundlage einer filmischen Reise. Ganz der Stimme des Regisseurs verschrieben, nimmt der Film diesen auch als Literat und Lyriker ernst: In minutenlangen Passagen, in denen der Kinosaal schwarz bleibt, wird der Film ausschließlich vom Soundtrack getragen. I HAD NOWHERE TO GO beschäftigt sich dabei vor allem mit der Kindheit und Jugend des Regisseurs, die von Entwurzelung, Flucht und Migration in einer vom Krieg erschütterten Welt geprägt ist.Deutschland 2016. R: Ali Samadi Ahadi D: Stefan Kurt, Roxana Samadi

Zu Gast: Jonas Mekas und Douglas Gordon

 

Tickets und weitere Informationen unter http://deutsches-filminstitut.de/filmmuseum/

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