Beitragsbild: ARD Degeto Film/Bavaria Fiction/Gordon Mühle

Ankündigung

„PLÖTZLICH SCHWIEGERVATER“ eröffnet das 22. Festival des deutschen Films

Das 22. Festival des deutschen Films Ludwigshafen am Rhein wird am 19. August 2026 mit der Zeitgeistkomödie PLÖTZLICH SCHWIEGERVATER eröffnet. Regie führte Till Endemann, die Hauptrolle übernimmt Uwe Ochsenknecht, der bereits im vergangenen Jahr beim Festival für seine Schauspielkunst ausgezeichnet wurde.

Zur Eröffnung auf der Parkinsel in Ludwigshafen werden neben Uwe Ochsenknecht auch Produzentin Doris Zander, Hauptdarstellerin Nina Gummich, Leslie Malton sowie Drehbuchautor Martin Rauhaus erwartet. Die Eröffnungsveranstaltung beginnt um 18.30 Uhr in den Zeltkinos A und B. Im Anschluss ist gegen 21.00 Uhr ein Filmgespräch mit dem Filmteam geplant.

Zu den angekündigten Gästen zählen neben zahlreichen Sponsoren und Ehrengästen aus der Region auch Gordon Schnieder, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Klaus Blettner, Oberbürgermeister der Stadt Ludwigshafen, sowie Dr. Katja Scharpwinkel, Vorstandsmitglied der BASF SE.

Im Mittelpunkt von PLÖTZLICH SCHWIEGERVATER steht ein pensionierter Baustoffhändler, dessen Weltbild auf die Probe gestellt wird, als seine Tochter eine Beziehung mit dem Umweltbeauftragten der Stadt eingeht. Aus anfänglichen Spannungen entwickelt sich ein zunehmend eskalierender Konflikt zwischen den beiden Männern, der schließlich auch persönliche Schwächen und Einsamkeit offenlegt.

Festivalintendant Dr. Michael Kötz beschreibt den Film so:

„Uwe Ochsenknecht spielt ihn großartig, den pensionierten mürrischen Baustoffhändler, der zwei Töchter allein großzog, geschieden, weil die Exfrau Ökofundamentalistin wurde. Und jetzt das: Die Tochter (Nina Gummich) hat sich ausgerechnet den Umweltbeauftragten der Stadt ausgesucht (Helgi Schmid), der aber, findet er, viel zu respektlos sei. Es kommt zum Handgemenge und in der Folge zeigen sich der Alte und der Junge, was sie so draufhaben, um den anderen zu schädigen. Der Alte siegt, muss aber zur Therapeutin (Leslie Malton). Klug steigt dieser Film bei aller Komik auch tiefer hinab in die Denkstrukturen des Konflikts, erzählt uns, wie einsam der mürrische Alte mit seiner Haltung ist und wie unsicher und egoistisch der Junge. Und dass im Grunde nur die Tochter den Konflikt lösen kann. Und das macht sie. Hauptsache, niemand bleibt allein zurück“, sagt Festivalintendant Dr. Michael Kötz.