Beitragsbild: ARD/SWR/Claudius Pflug

Ankündigung

Countdown für das Eurovision Song Contest-Finale in Wien: ARD, ORF und SRF starten große Show-Offensive

Mit dem Start in den Mai beginnt für das Eurovision Song Contest-Publikum die große Zählzeit: Deutschland fiebert dem 70. Eurovision Song Contest entgegen. Unter dem Motto „United by Music“ findet das große Finale am 16. Mai 2026 in der Stadthalle Wien statt. Die Übertragung des ESC-Finales läuft live im Ersten. Um die Fankultur rund um das Finale zu begleiten, setzt die ARD auf ein breites Angebot, das durch eine intensive internationale Zusammenarbeit geprägt ist: „Eurovision Song Contest 2026 – Der Countdown“ und „Eurovision Song Contest 2026 – Die Aftershow“ mit Moderatorin Barbara Schöneberger werden gemeinsam mit dem österreichischen ORF und dem Schweizer Fernsehen SRF produziert und ausgestrahlt.

Eine besondere Rolle spielt in diesem Jahr der Südwestrundfunk (SWR). Er ist erstmals federführend für die ARD beim deutschen ESC-Finale sowie für die gesamte Übertragung verantwortlich – und das in enger Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk (BR) und dem Hessischen Rundfunk (hr). Den deutschen Start macht im aktuellen Jahr Sarah Engels, die mit dem Song „Fire“ antritt. Mit mehr als 160 Millionen Zuschauer:innen gilt der ESC nach wie vor als der größte Musikwettbewerb der Welt, an dem dieses Jahr 35 Nationen teilnehmen.

Clemens Bratzler würdigt die Bedeutung des Events:

„Das ganze SWR Team arbeitet und fiebert auf den ESC in Wien hin. Denn es ist Freude und Herausforderung zugleich, als neuer Federführer innerhalb der ARD nun erstmals dieses europäische Medienereignis auf höchstem Niveau mitzugestalten. Der ESC steht ja nicht nur für Zusammenhalt und friedliches Miteinander, er ist auch ein faszinierendes Kooperationsprojekt. Das spiegelt auch das gemeinsame Rahmenprogramm zum ESC-Finale wider, das wir als ARD zusammen mit dem ORF als Gastgeber und dem SRF produzieren – für Millionen Menschen in den drei DACH-Ländern.“

Das Finale selbst unter dem Titel „Eurovision Song Contest 2026 – Das Finale aus Wien“ ist am Samstag, den 16. Mai 2026, ab 21 Uhr in Das Erste sowie in der ARD Mediathek zu sehen. Für die deutschsprachige Einordnung sorgt Thorsten Schorn, der als Kommentator wie schon in den Vorjahren tätig ist.

Die Show-Rundung am 16. Mai

Bereits ab 20:15 Uhr, direkt nach der tagesschau, startet am 16. Mai 2026 mit „Eurovision Song Contest 2026 – Der Countdown“ die letzte große Show. Barbara Schöneberger begrüßt am Live-Ort im Museumsquartier Wien Talk-Gäste. Zur Seite stehen ihr der österreichische Sänger und ESC-Teilnehmer von 2018, Cesár Sampson, Thomas Hermanns sowie Luca Hänni, der 2019 für die Schweiz am Start war. Die Sendung ist ebenfalls live im ORF und SRF sichtbar.

Nach der Siegerehrung gibt es am Freitag, den 17. Mai, ab 1 Uhr in der Nacht mit „Eurovision Song Contest 2026 – Die Aftershow“ ein Nachprogramm. Barbara Schöneberger und ihre Gäste blicken aus dem Museumsquartier Wien auf die Highlights des Abends zurück. Auch diese Übertragung wird in Das Erste, im ORF und im SRF gesendet.

Halbfinale und Vorschauen

Die Vorentscheide finden live auf ARD ONE und in der ARD Mediathek statt. Das erste Halbfinale ist am Dienstag, den 12. Mai 2026, um 21 Uhr zu sehen; hier tritt Sarah Engels an. Das zweite Halbfinale am Donnerstag, den 14. Mai 2026, findet ebenfalls um 21 Uhr statt.

Zwischendurch liefert der SWR3-Moderator und ESC-Experte Constantin Zöller Vorschauen auf ARD ONE. Gemeinsam mit den ESC-Expert:innen Carolin Worbs und Miguel Robitzky stellt er die Acts vor. „Eurovision Song Contest 2026 – Die Show zum 1. Halbfinale“ und „Eurovision Song Contest 2026 – Die Show zum 2. Halbfinale“ finden im Museumsquartier Wien mit Studiopublikum statt.

Barrierefreiheit und Public Viewing

Die Übertragungen des ESC sind im aktuellen Jahr umfassend barrierefrei gestaltet. Die Sendungen enthalten Untertitel, Audiodeskription und Gebärdensprache (DGS). Bei den Halbfinals und dem Finale kommen die Songs nicht nur als Deaf Performance für Gehörlose auf die Bühne, sondern auch im TV-Stream durch eine künstlerische Übersetzung mittels Gebärdensprache, Tanz und visueller Bewegungen erlebbar.

Ein kulturelles Highlight neben der Übertragung ist das Musik-Event im Herzen des SWR-Sendegebiets. Am 16. Mai 2026 findet in der Schwarzwaldhalle in Karlsruhe ein Public Viewing statt. Mit Live-Musik stimmen Michael Schulte sowie Abor & Tynna auf das Finale ein. An Mikro und Turntables sorgen SWR3-Moderator Sebastian „Basti“ Müller und SWR3-DJ Josh Kochhann für die Stimmung. Ein Live-Zuschaltversuch aus der Schwarzwaldhalle ist für Michael Schulte in die Countdown-Show im Ersten geplant.

Jubiläumsdokumentation: 70 Jahre ESC

Neben dem Live-Geschehen widmet sich die ARD der Geschichte. Die Dokumentation „70 Jahre ESC – More than Music“ bietet eine Reise durch sieben Jahrzehnte. Moderator und Komiker Hape Kerkeling nimmt die Zuschauer mit auf eine Zeitreise, warum der ESC mehr ist als nur Musik.

Zu Wort kommen ehemalige Teilnehmer wie Nana Mouskouri, Nicole, Guildo Horn, Jamala, Johnny Logan, Mr. Lordi und Tom Neuwirth (alias Conchita Wurst). Auch die Kommentatoren Peter Urban und Olli Schulz, Modedesigner Jean Paul Gaultier sowie Komponist und Produzent Ralph Siegel geben Einblick. Die Dokumentation wurde von SWR und hr (gemeinsame Federführung) sowie NDR und WDR für die ARD produziert. Sie ist am 11. Mai 2026 um 20:15 Uhr in Das Erste zu sehen, bereits ab dem 8. Mai 2026 in der ARD Mediathek.