Beitragsbild: Port au Prince Pictures, Curly Pictures

Ankündigung

Liebe jenseits von Barrieren: ALS WÄRE ES LEICHT auf Kinotour

Mit ALS WÄRE ES LEICHT bringt Regisseur Milan Skrobanek sein Spielfilmdebüt in die deutschen Kinos – und setzt damit ein Zeichen für Inklusion im Film. Es handelt sich um die erste deutsche Spielfilmproduktion, in der mit Cindy Klink (gehörlos) und David Knors (blind) zwei Darsteller*innen mit Behinderung die Hauptrollen übernehmen.

Im Zentrum steht die Liebesgeschichte zwischen Kati und Florian. Sie ist gehörlos und entdeckt ihre Umwelt durch die Kamera, er ist blind und arbeitet als Stadionkommentator beim FC St. Pauli. Kennen lernen sie sich im Dialoghaus Hamburg. Zwischen ihnen entsteht eine Verbindung, die sich jenseits klassischer Kommunikationsformen entwickelt – getragen von Nähe, Vertrauen und gegenseitigem Mut. Gleichzeitig geraten sie durch unterschiedliche Lebensrealitäten und gesellschaftliche Erwartungen immer wieder unter Druck. Gerade weil ihre Beziehung für Außenstehende als ungewöhnlich gilt, gewinnt sie im Verlauf der Geschichte an Intensität.

Der Film erzählt sensibel von Barrieren, sichtbaren wie unsichtbaren, und von der Kraft einer Liebe, die sich nicht an Konventionen orientiert. Am Set wurde die Kommunikation durch Deaf-Supervisor und Gebärdendolmetscher*innen begleitet, um eine möglichst barrierearme Produktion zu gewährleisten.

Bereits im Vorfeld sorgte das Projekt für Aufmerksamkeit: ALS WÄRE ES LEICHT war 2023 für den Deutschen Drehbuchpreis nominiert. Seine Weltpremiere feierte der Film auf dem Filmfest Hamburg 2025.

Produziert wurde das Drama von CURLYPICTURES in Koproduktion mit ZDF – Das Kleine Fernsehspiel und Tamtam Film GmbH. Gefördert wurde das Projekt unter anderem durch MOIN – Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein, Nordmedia sowie den Deutschen Filmförderfonds (DFFF).

Auch bei der Auswertung setzt das Team auf umfassende Barrierefreiheit: Der Film startet bundesweit mit Untertiteln für gehörlose und schwerhörige Menschen. Zusätzlich ist eine Audiodeskription über die Greta App verfügbar, einzelne Sonderscreenings der Hörfilmfassung sind geplant. Ziel ist es, Kino für möglichst viele Menschen zugänglich zu machen und Diversität nicht nur erzählerisch, sondern strukturell mitzudenken.

Im Rahmen der Kinotour wird der Film in mehreren Städten persönlich vorgestellt. Zur Premiere in Hamburg am 24. März im Zeise Kino werden Milan Skrobanek, Cindy Klink und David Knors erwartet. Weitere Stationen sind unter anderem Lüneburg, Marburg, Koblenz, Wittlich, Münster und Berlin, wo Filmschaffende und Hauptdarstellende bei ausgewählten Vorstellungen anwesend sein werden.

Termine der Kinotour (Angaben ohne Gewähr)

Kinostart-Premieren und Kinotour
mit Untertiteln für Gehörlose

+++ Kinostart-Premiere in Hamburg +++
Dienstag, 24. März um 19.30 Uhr im Zeise Kino
mit Regisseur Milan Skrobanek sowie den Hauptdarstellenden
Cindy Klink und David Knors

+++ Niedersachsen-Premiere in Lüneburg +++
Mittwoch, 25. März um 19.00 Uhr im Scala Kino
mit Regisseur Milan Skrobanek sowie den Hauptdarstellenden
Cindy Klink und David Knors

Marburg: Donnerstag, 26. März um 19.00 Uhr im Capitol Kino
mit den Hauptdarstellenden Cindy Klink und David Knors

Koblenz: Samstag, 28. März um 18.30 Uhr im Odeon-Apollo-Kinocenter mit Hauptdarstellerin Cindy Klink

Wittlich: Sonntag, 29. März um 17.30 Uhr im Kinopalast
mit Hauptdarstellerin Cindy Klink

Münster: Sonntag, 29. März um 17.00 Uhr im Cinema
mit Regisseur Milan Skrobanek und Hauptdarsteller David Knors

Berlin: Dienstag, 31. März um 20.00 Uhr im Delphi LUX
mit Regisseur Milan Skrobanek sowie den Hauptdarstellenden
Cindy Klink und David Knors