Nach seiner erfolgreichen Premiere im Wettbewerb des Locarno Film Festivals und der Deutschlandpremiere auf dem Filmfest Hamburg startet Julian Radlmaiers neuer Film Sehnsucht in Sangerhausen eine bundesweite Kinotour. Das Gesellschaftsporträt über eine ostdeutsche Kleinstadt wurde für seinen feinen Humor und seine atmosphärischen Bilder gelobt. Produzent Kirill Krasovski erhielt beim Filmfest Hamburg den Hamburg Producers Award für Deutsches Kino.
Regisseur Julian Radlmaier sowie die Hauptdarstellerinnen Clara Schwinning und Maral Keshavarz werden bei ausgewählten Vorstellungen persönlich anwesend sein.
Termine der Kinotour:
Magdeburg: Freitag, 14. November, 19.00 Uhr – Studiokino (mit Julian Radlmaier)
Sangerhausen: Samstag, 15. November, 18.00 und 20.00 Uhr – Kino Movie Star (mit Julian Radlmaier)
Halle: Samstag, 15. November, 20.15 Uhr – Puschkino (mit Julian Radlmaier)
Berlin: Samstag, 22. November, 18.30 Uhr – Deutsche Kinemathek (mit Julian Radlmaier)
Dresden: Mittwoch, 26. November, 20.00 Uhr – Schauburg Kino (mit Julian Radlmaier)
Berlin: Donnerstag, 27. November, 20.00 Uhr – Passage Kino (mit Julian Radlmaier)
Leipzig: Freitag, 28. November, 18.30 Uhr – Passage Kino (mit Julian Radlmaier)
Potsdam: Samstag, 29. November, 18.45 Uhr – Thalia Kino (mit Maral Keshavarz)
Frankfurt: Samstag, 29. November, 19.45 Uhr – Mal seh’n Kino (mit Julian Radlmaier)
Jena: Sonntag, 30. November, 17.00 Uhr – Kino im Schillerhof (mit Julian Radlmaier)
Essen: Sonntag, 30. November, 20.00 Uhr – Filmstudio (mit Clara Schwinning)
Cottbus: Montag, 1. Dezember, 19.00 Uhr – Obenkino (mit Julian Radlmaier)
Düsseldorf: Montag, 1. Dezember, 19.00 Uhr – Metropol Kino (mit Clara Schwinning)
(Angaben ohne Gewähr)
Eine aktuelle Übersicht der Termine ist über die offizielle Filmseite abrufbar.
Über den Film:
Sehnsucht in Sangerhausen erzählt die Geschichte zweier Frauen, die sich in einer ostdeutschen Kleinstadt begegnen: eine Kellnerin mit gebrochenem Herzen und eine iranische YouTuberin mit gebrochenem Arm. Gemeinsam bewegen sie sich durch eine Umgebung voller Gegensätze, konfrontieren die Schatten der Vergangenheit und träumen von einem anderen Leben.
Ausgangspunkt für den Film war ein Foto aus Sangerhausen im Südharz, das Regisseur Julian Radlmaier zu einem poetischen Porträt inspirierte. Nach seinem Vorgängerfilm Blutsauger verbindet Radlmaier erneut gesellschaftliche Beobachtungen mit feinem Humor und einer präzisen Bildsprache. Der Film öffnet einen erzählerischen Raum für Themen wie Zusammenhalt, Identität und die Nachwirkungen transgenerationaler Erfahrungen.



